Interview mit Twinni
Heute habe ich die Möglichkeit Twinni, die kleine Tee Tassimo Disc, exklusiv für euch zu interviewen. Twinni hat im In- und Ausland ganz viele Geschwister, vor allem in den USA ist seine Familie recht groß. Seinen Stammbaum
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habe ich euch mal von der amerikanischen Tassimo T-Disc Seite kopiert. Als kleines Extra habe ich Twinni überzeugt, sein Familienalbum zu öffnen, und dabei einige interessante Sachen über ihn und seine Zwillingsgeschwister erfahren.
skvie: Hallo Twinni, vielen Dank, dass du dich für das Interview zur Verfügung gestellt hast, nun auch schon zur ersten Frage. Stell dir vor, du musst dich um eine neue Adoptivfamilie bewerben, wie würdest du deine Vorzüge darstellen?
Twinni: Mhm, Also: „Hallo ich bin der Twinni, vor einigen Wochen wurde ich im Tassimoland geboren. Ich lebe normalerweise in einem großen, gelben lichtdichten Haus mit einem spitzen Dach…“
skvie: Ach, die luftdichte Verpackung, verstehe…
Twinni: Lass mich doch ausreden. Ich selber habe einen Durchmesser von 6,7 cm, bin 1,7 cm groß, wiege 6 g und trage immer ein gelbes Mäntelchen – meistens mit Kaputze - der Firma Twinnings mit einem modischen Aufdruck „Earl Grey“. Eigentlich bin ich recht pflegeleicht. Ich bade gerne in heißem Wasser und plustere mich dann ein bisschen auf.
skvie: Achso, du machst es also aufgebrüht zu werden. Und dann werden plustern sich die Tee-Teilchen in dir auf. Du bist dabei aber recht zickig, denn du badest nur in 200 ml Wasser, sonst bist du nämlich sehr wässrig – vielleicht hast du ja Orangenhaut - und ungenießbar. Jetzt wissen wir ja schon einiges über dich. Möchtest du uns denn sagen, wie teuer du im Unterhalt bist bzw. was an Adoptionsgebühren auf deine zukünftige Familie zukommt?
Twinni: Ja, das kommt an, wo denn meine künftige Familie lebt. Ich komme meist nie alleine, sondern bringe geklonte Zwillingsgeschwister mit. Je nach Land mehr oder weniger, schließlich habe ich ja Angst alleine und im dunklen Haus zu reisen.
skvie: Besonders viel Angst scheinst du ja in der Schweiz zu haben, da wirst du nämlich in 20iger Packungen, Tschuldigung mit 19 anderen geklonten Geschwisterchen zur Adoption freigegeben.
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Twinni: Ja, das stimmt, in der Schweiz sind die nämlich bi-lingual und bieten mich auf einer deutschen und französischen Seite zur Adoption an. Am wohlsten fühle ich mich in Frankreich, dorthin reise ich nur mit 7 geklonten Geschwisterchen.
skvie: Das verstehe ich jetzt aber nicht. Nach Canada, wo man französisch und englisch spricht, reist du ja auch nur mit 15 geklonten Geschwisterchen.
Twinni: Der Flug dahin ist doch so teuer, deswegen sind unsere Adoptionsvermittlungs-kosten mit 4,99 kanadischen Dollars auch recht hoch. Zudem haben einige auch vor den weiße Mäntelchen Angst, die die Canadier uns überziehen wollen.
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skvie: Meinst du etwa, dass die Canadier Tee mit Milch trinken?
Twinni: Ja (schluchzt)
skvie: Och, du brauchst doch jetzt nicht weinen. Die Engländer wollen dir und deinen 15 Klongeschwistern ja auch Milchmäntelchen anziehen, müssen dafür aber ordentlich Blechen, nämlich 3,29 Pfund.
Twinni: Ja, das stimmt, am günstigsten ist meine Vermittlungsgebühr in Frankreich, 1,99 € für mich und meine 7 Geschwisterchen.
skvie: Naja, wenn man es auf die Menge umrechnet, dann sind die Deutschen und Österreicher mit dir und den 15 anderen kleinen Twinnis aber besser dran.
Twinni: (strahlt) das Stimmt schon, aber die Deutschen ziehen uns ja auch kaum diese ekeligen Milchmäntelchen an.
skvie: Richtig zu schätzen scheint man dich ja in den USA. Da bezahlt man 7,99 $ für dich und 17 Geschwister.
Twinni: Die Flüge in den USA waren ein wenig billiger als nach Canada, da konnte ich zwei Geschwister mehr mitnehmen, aber da man mich als Twinni von und zu edeler Abstammung vorstellt, schließlich komme ich aus einer
Familie aus dem Jahre 1706,
müssen die Amerikaner bei der
Vermittlungsgebühr schon etwas
dauflegen.
skvie: Da haben wir ja schon einiges über dich, deine Familienverhältnisse etc. erfahren, vielleicht möchtest du uns ja noch was über deine Familie erzählen. Der Großteil lebt ja – wie wir aus deinem Stammbaum wissen – in den USA. Wo fühlst du dich denn am wohlsten?
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Twinni: Das der Großteil in den USA lebt liegt daran, dass Adoptionen dort gerade im Trend sind. Kürzlich habe ich von der Adoption eines entfernten Cousins erfahren, der im Regenwald lebte, und meine Teecousins dort sind ja eigentlich auch Europäer. Am wohlsten fühle ich mich derzeit in England. Dort schätzt man uns Tees nämlich höher, als unsere bösen Kaffeestiefgeschwister. Ich habe dort drei Geschwister, von denen zwei auch schon Klons zum Auswandern nach Frankreich geschickt haben,
skvie: Erzähl uns mehr…
Twinni: Greeni wurde dort unter dem Namen „Grüner Minztee“ zur Adoption freigegeben und Lindi als „Orangen-Kammilen-Lindenblüten Tee“.
skvie: Das klingt ja wirklich Spannend, aber der englische Frühstücks Twin wohnt noch in England?
Twinni: Richtig, den werde ich gleich auch besuchen. Deswegen muss ich mich jetzt leider auch auf den Weg machen.
skvie: Ja Twinni, ich bedanke mich dann recht herzlich für dein Interview und deine Offenheit. Vielleicht möchtest du vor dem Ausflug ja noch ein warmes Bad nehmen, das magst du doch so gerne (nuschelt) Ich habe nämlich Durst….


