Meine und andere Meinungen…

Mein Fazit: Bei der Ixus 60 ist attraktives Design mit hochwertiger Verarbeitung und pfiffigen Details bei einem günstigen Preis kombiniert. Bei der Größe macht ihr keiner was vor und sie überzeugt in Sachen Geschwindigkeit. Bei der Bildqualität sind im wesentlichen nur in Bezug auf das Rauschverhalten Abstriche zu machen. Die Farben sind schön und das Auflösungsvermögen bei 6 Megapixeln ist erstaunlich. Ambitionierte Fotografen werden jedoch manuelle Einstellungen wie Blenden- oder Zeitvorwahl vermissen. Und der Brennweitenbereich ist mit dem 3fach Zoom relativ begrenzt. Ich persönlich würde sie mir als Zweitkamera für Schnappschüsse unterwegs oder vor allem (mit Zusatzgehäuse) zum Tauchen zulegen, denn mir fehlen bei allen kompakten Digicams (leider auch bei meiner Panasonic) einfach die Gestaltungsmöglichkeiten mit der Schärfentiefe.
Aber was sagen Leute, denen man die Kamera einfach in die Hand drückt? Mehr im folgenden Video:

Es ist angerichtet.

Im folgenden Video zeige ich Euch die Menues der Ixus 60. Einen echten Technikjunkie wird stören, dass er sofort alle Funktionen durchschaut. Auch der ambitionierte Fotoamateuer wird so einige Funktionen vermissen. Dazu aber mehr im Video.

Alle meine Entchen.
Ich liebe Entchen. Und ich musste noch die Videofunktionen der Ixus testen. Also bot es sich an, Beides im folgenden Video zu kombinieren.
YouTube beschränkt die Qualität natürlich sehr. Die Originaldatei aus der Ixus kann man sich hier herunterladen. Ich muss sagen, ich bin absolut überrascht von der Videobild- und -tonqualität der kleinen Kamera. Wie fast alle Digitalkameras fokussiert sie während der Videoaufnahme allerdings nicht nach.

Bo Keh!

Bokeh ist keine japanische Kampfkunst und man kann es auch nicht essen. Tatsächlich bedeutet es auf japanisch „unscharf“ oder „verschwommen“. Interessant bei der Fotografie ist, wie ‚schön‘ die Unschärfe aussieht. Bei Digitalkameras mit winzigen Sensoren kommt aber hinzu, dass diese eine enorme Schärfentiefe besitzen und dadurch das gesamte Bild scharf durchzeichnen. Ein bewusstes Herausstellen von Objekten z. B. bei Portraits durch Unschärfe ist daher nahezu unmöglich. Auch bei der Ixus zeigt sich dieses Phänomen:

Dieses Bild wurde aufgenommen mit der digitalen Spiegelreflexkamera Nikon D100, bei Blende f/2,8, 69mm (bezogen auf das Kleinbildformat) mit einem Sigma 28-70mm Objektiv. Man sieht deutlich, dass der Hintergrund „schön“ unscharf ist.

Dieses Bild wurde nun mit der Ixus fotografiert. Egal ob in der Vollautomatik oder im Portraitmodus, man bekommt den Hintergrund nicht unscharf. Und obwohl die Kamera als größte Blende f/2,8 unterstützt, kann man diese nicht vorwählen. Die Kamera hat also weder eine Blenden-, noch eine Zeitautomatik. Das obige Bild musste daher bei 73mm mit Blende f/4 aufgenommen werden.
Aufgrund des kleinen Sensors ist es also bei der Ixus, allerdings auch bei fast allen anderen kompakten Digitalkameras, sehr schwer mit Unschärfe zu arbeiten.

Advent, Advent …
Noch eine kleine Idee, was man mit der Ixus 60 so anstellen kann. Ich habe neulich meiner Liebsten einen Adventskalender gebastelt. Die Türchen bestehen aus Fotos mit Zahlen. Auf der Rückseite der Fotos findet sie ein paar Gutscheine. Hier ein paar Beispiele:









